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Home > Israel-Forum > Online-Sonderausgabe "Israel Szabo"

 

Israel-Forum - Sonderausgabe

Portrait von Israel Szabo Israel Szabo ist am 29. September 2002 nach langer Krankheit in Frieden von uns gegangen. Israel Szabo wurde am 1. Oktober 2002 im Kreise von Angehörigen, Weggefährten und Freunden im Kibbutz K'far Ata beerdigt.
Am 5. November 2002 haben Freunde, Weggefährten und seine frühreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Gedenkfeier zu seien Ehren eingeladen. Israel Szabo s.A. hat unseren Verein in Deutschland mitbegründet, ohne seine Begleitung wäre unsere Arbeit undenkbar. Auf der Trauer- und Gedenkfeier haben wir uns von ihm mit den folgenden Worten verabschiedet:

 

Lieber Israel,

nun hast Du Dich für immer von uns verabschiedet und wir müssen ohne Deinen Rat und Deine Hilfe unseren Weg weitergehen. Was wir zu tun haben und was Du auch in Zukunft von uns erwartest, dies alles hast Du uns in vielen Seminaren, in Deinen Vorträgen und in persönlichen Gesprächen vermittelt. Dein Lebensweg ist auch anders verlaufen, als es den Vorstellungen Deiner Eltern und dann auch Deiner persönlichen Lebensplanung entsprochen hat. Du hast uns erzählt, wie 1940 in Preßburg in Dir der Widerstandskämpfer geboren wurde, seit dem galt Deine Kraft und auch Dein Kampf allen antihumanistischen Entwicklungen in Staat und Gesellschaft, Du hattest stets ein wachsames Augenmerk auf die Entwicklungen in Israel und Europa und bist nie Kompromisse eingegangen, auch wenn dies oft zu persönlichen Nachteilen führte und Dir Deine pädagogische Arbeit erschwerte- In Deiner Arbeit als Lehrer und Historiker und als Direktor des Rutenberg Institutes hast Du versucht, Deine Schüler und Seminarteilnehmer zu sensibilieren für menschliches Leid, für Unrecht in Gesellschaft und Politik und uns aufgefordert darauf zu achten, dass jeder Mensch in jedem Land der Welt das Recht hat, als Geschöpf Gottes zu leben und geachtet zu werden.
Du hast Dich für eine Versöhnungsarbeit eingesetzt und in Israel eine internationale Jugendarbeit und Begegnungsarbeit aufgebaut, die bis heute ohne Beispiel ist. Wenn sich auch vieles in Israel und in Europa, speziell auch in Deutschland verändert hat, so sagen wir, Deine Schüler und Freunde aus Deutschland, dass wir in der Verantwortung und Verpflichtung bleiben, in die Du uns gestellt hast. Wir werden im Sinne Deiner Ziele, die auch unsere geworden sind,weiterarbeiten. Gerne hätten wir Dir unseren ersten Film über die deutsch-israelischen Jugendbegegnungen vorgeführt und Dir damit gezeigt, daß wir Dich verstanden haben, denn "Dialog ohne Grenzen" war auch Dein Anliegen. Überwindung von Rassismus und Hass, Kampf gegen jegliche religiöse und ethnische Verunglimpfung des Menschen hast Du uns gelehrt.
Deine Kraft und Deine Überzeugung hast Du aus Deinem Glauben gewonnen- Lieber Israel, dies alles sagen wir auch dem Ehrenpräsidenten unseres Fördervereins, wir verneigen uns vor Dir und sagen Dir shalom.

Wolfgang Wende - Ratingen 5. November 2002

 

 

 
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